Seit gut zwei Jahren ist die Digitalisierung Thema Nummer 1 in der Bauwirtschaft. Es werden grundlegende Verschiebungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erwartet. Was heisst das konkret? Für das Schweizer Energiefachbuch 2017 habe ich dazu einen Artikel verfasst.
An der digitalen Transformation kommt niemand vorbei. Etablierte Geschäftsmodelle werden in kurzer Zeit komplett auf den Kopf gestellt. Dank neuen Technologien, Big Data und digitalen Plattformen werden Kundenbedürfnisse besser verstanden und die Kunden selbst auf neuen Kanälen und mit neuen Angeboten erreicht: Das weltweit grösste Taxiunternehmen besitzt keine Taxis, das grösste Telekommunikationsunternehmen hat keine Telco-Infrastruktur und der weltweit grösste Anbieter für Unterkünfte besitzt keine Gebäude. Die Digitalisierung hat auch die Baubranche erreicht. Das Zauberwort heisst hier «BIM» – Building Information Modeling.
Was ist BIM und welche Veränderungen bringt die Methode mit sich?
BIM beschreibt den gesamten Ablauf eines Bauprojektes digital und bildet dieses virtuell ab. BIM ist dabei mehr, als eine 3D-Software oder eine neue Datenbank. Die Innovation liegt vielmehr in der neuen Art der Zusammenarbeit aller Akteure und in allen Bauphasen, die durch die neuen digitalen Tools von BIM erst ermöglicht wird. So beginnt die digitale Transformation – wie in allen anderen Branchen – zuerst in den Köpfen.

Artikel im Schweizer Energiefachbuch 2017
In meinem Beitrag «Smart, digital und vernetzt – Wie verändert sich die Bauwirtschaft?» im Schweizer Energiefachbuch 2017 gehe ich vertieft auf die Transformation der Baubranche ein. Wie sieht die Lage im Ausland aus? Wie verändert sich die Wertschöpfungskette? Welches Potential liegt in BIM? Wo steht die Schweiz? Diesen und weiteren aktuellen Fragestellungen versuche ich im Beitrag gerecht zu werden.
Lesen Sie hier den ganzen Artikel online. Das Schweizer Energiefachbuch 2017 kann direkt bei der Kömedia AG bestellt werden.